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Ein Musical von Aubert Crovato 
Libretto von Elisabeth Lukas
nach Ideen von Viktor E. Frankl 
Arrangement von Lorenz Aichner

Freiheit und Gestaltung

Was den Menschen im Innersten auszeichnet, ist seine geistige Höhe, seine Ausstrahlung und seine Fähigkeit zur Selbsttranszendenz – das Hingerichtetsein auf etwas oder jemanden. Es ist der Wunsch, über sich selbst hinauszuwachsen, Werte zu leben und Sinn zu erfüllen.

In einer Welt, die oft von Orientierungslosigkeit geprägt ist, will Anna und die Freiheit das Menschliche im Menschen berühren. Es erinnert an unsere Verantwortung, den Augenblick sinnvoll zu gestalten, unsere Freiheit bewusst zu leben und eine lichtvolle Zukunft für kommende Generationen mitzugestalten.

Anna und die Freiheit erzählt die Geschichte von Anna, die vor grundlegenden Entscheidungen steht, zwischen Schicksal und Freiheit, Verantwortung und Sinn. Ihre Lebensreise wird zur Einladung an das Publikum, sich mit den eigenen existenziellen Fragen auseinanderzusetzen: mit der Freiheit und der damit verbundenen Verantwortung, aus dem persönlichen Sternenhimmel der Möglichkeiten jene zu wählen, die am sinnvollsten erscheint, und sie zu verwirklichen.

Ein emotional tiefgehendes Musical, das sowohl künstlerisch als auch thematisch das Publikum fesselt, und dabei mit kindlicher Fröhlichkeit, Humor und Leichtigkeit den Zuschauer in eine Welt voller zauberhafter Figuren entführt.

Ein Symbol für Freiheit und Selbstgestaltung. 

Meine eigene Zukunft und mit ihr die Zukunft der Dinge und der Menschen, wenn auch in noch so geringem Maße, ist abhängig von meiner Entscheidung in jedem Augenblick.

Wir werden nicht in die Welt durch unsere Geburt gesetzt, sondern wir setzen uns selbst mit dem Tod in die Welt.

(Viktor E. Frankl)

Wir setzen unser eigenes Denkmal und hinterlassen Spuren, die die Welt von morgen beeinflussen. Heute können wir noch mitgestalten, morgen ist alles im schicksalhaften Bereich festgelegt, und nichts kann mehr rückgängig gemacht werden.

Du behältst unter allen äußeren Bedingungen deine innere Freiheit

Trotz der Leichtigkeit, der humorvollen Figuren und der immer wieder staunenden, kindlichen Anna behandelt das Musical tiefgreifende Lebensfragen.

Wofür will ich Leben? Was hält mich gesund? Was bleibt, wenn das Leben sich dem Ende neigt?

Das Musical behandelt ein zentrales Thema im Leben des Menschen: Wir sind nicht in die Existenz geworfen, sondern in sie gerufen – Schicksal, Freiheit und Verantwortung. 

Entscheidend für mein Leben und mein Umfeld ist, wie ich in der Gegenwart durch meine Haltung und meine Handlung zum Schicksal Stellung nehme – also zu all dem, was auf mich zukommt und womit ich mich auseinandersetzen muss.

Hinter jeder Wirklichkeit, steckt die Möglichkeit diese, so oder so zu gestalten, es liegt in meiner Hand und Verantwortung.

Jede Entscheidung ist Selbstentscheidung, und jede Selbstentscheidung allemal Selbstgestaltung. Während ich das Schicksal gestalte, gestaltet die Person die ich bin den Charakter den ich habe, gestaltet sich die Persönlichkeit die ich werde. 

Daher ergibt sich die Maxime: Ich handle nicht nur gemäß dem was ich bin, sondern ich werde auch gemäß dem wie ich handle.

(Viktor E. Frankl)

Das Musical ist ein Ansporn, das Leben in die Hand zu nehmen, das Beste für mich und alle Beteiligten zu tun, es mit Freude und Ruhe anzugehen und die Aufgaben zu erfüllen, die sich aus dem Sinnappell des Lebens ergeben.

Kurzbeschreibung

Anna, ein junges Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden, wird von einem Boten in ihren Lebensraum geführt, wo der Zaunmacher bereits ihren Freiraum abgesteckt hat. Dort sieht sie sich mit grundlegenden Lebensentscheidungen konfrontiert, mit ihrer Freiheit und der damit verbundenen Verantwortung, aus ihrem persönlichen Sternenhimmel der Möglichkeiten die sinnvollste zu wählen und sie zu verwirklichen.

Auf der leeren Bühne verkündet der Bote eilig: Anna wird erwachsen – höchste Zeit für den leicht chaotischen Zaunmacher, ihr einen Freiraum abzustecken!

Während der Zaun aufgebaut wird, diskutieren die Gehilfen über die Willensfreiheit und die Möglichkeit, das eigene Schicksal bis zum letzten Atemzug aktiv zu gestalten. Schließlich steht der Zaun. Die Schwingtür, die sich nur in eine Richtung öffnet, symbolisiert, dass getroffene Entscheidungen unwiderruflich in die Vergangenheit fließen. Nun ist alles bereit für Annas Lebensweg. Der Zaunmacher und die Gehilfen wünschen ihr viel Glück …

Mit Unterstützung des Boten und einer bunten Gruppe fantastischer Figuren – dem lebendigen, vor Enthusiasmus sprühenden Wahlverkünder, dem weisen und charmanten Geschichtsschreiber, der all ihre verwirklichten Entscheidungen festhält und verewigt, dem mysteriösen, unsichtbaren Chor und dem intuitiven, spielerischen Sinnorgan des Menschen, dem Gewissen – sieht sich Anna mit grundlegenden Lebensentscheidungen konfrontiert, mit ihrer Freiheit und der damit verbundenen Verantwortung, aus ihrem persönlichen Sternenhimmel der Möglichkeiten die sinnvollste zu wählen, und sie zu verwirklichen. Sie entdeckt den Zauber der Dankbarkeit und die Freude, die in jeder Lebensphase zu finden ist, trotz aller Herausforderungen und Stolpersteine, die das Schicksal ihr in den Weg legt.

Im letzten Akt, als sie als alte Frau auf ihr Leben zurückblickt, erkennt Anna, dass jede Entscheidung, jeder Fehler und jedes gute Werk zu einem strahlenden und wertvollen Lebensweg beigetragen hat. Das Musical endet mit der rührenden Erkenntnis, dass das Leben mit all seinen Wendungen immer seinen Sinn behält.

Anna verlässt ihren Lebensraum und wird gemeinsam mit dem Boten und der Dankbarkeitsfigur durch die Schwingtür in den für die Ewigkeit festgelegten, schicksalhaften Bereich geführt.


The closer I get, the more I drift afar.

Opera Scultura in Zusammenarbeit mit Manfred Erjautz und den Doctors on Decks – Eine Produktion der Bühne Graz.


Die Eroberung von Byzanz

Eine Vertonung aus Sternstunden der Menschheit, von Stephan Zweig.


Ennio sich Mensch Fühlend


„Freiheitsmesse“ – Auftragswerk für eine Hochzeitsmesse

Bearbeitung für Geige, Saxofon und Klavier


„Chanson du Cœur Humanitaire“ – Auftragswerk der Schweizer Humanitären Hilfe


„Wartezeit“ – Auftragswerk für ein Gemälde von Mauro Valsangiacomo


  • 2024 The closer I get, the more I drift afar, Opera Scultura über Endlichkeit und Unendlichkeit, für eine Sängerin, Flöte, Cello, Klavier und Sprecher, mit Lichtskulpturen von Manfred Erjautz und Elektronik von den Doctors on Decks. „Dom im Berg”, in Graz. (75 Minuten).
  • 2022 Das Mädchen und der Tod, Singspiel basierend auf Skulpturen von Manfred Erjautz (70 Minuten), Graz.
  • 2021 Die Eroberung von Byzanz, von Stefan Zweig, vertont für Klavier und Geige, (75 Minuten), Wien 
  • 2017 Ennio, Oper für Orchester, Sänger, Chor und Schauspieler (1 Std./45 Min.), Wien 
  • 2014 Il filo d’argento, Wanderoper (2 Std.) – Tessin, 100 Künstler
  • 2013 Il Lupo di Curio, Wanderoper in der Ortschaft von Curio (12 Std), 400 Künstler
  • 2012 Con l’Ennio di poi, Wanderoper (2 Std.), Tessin, 150 Künstler
  • 2011 Sich Mensch Fühlend, Kammerorchester (45 Min), Wien
  • 2010 Gaia e Matteo (45 Min.), Lugano / Wien 
  • 2009  Quintett Miss Molly Bloom (30 Min.), Wien
  • 2009 Wartezeit (9 Min.), für Klavier und Geige, Lugano
  • 2008  Quintett Miss Molly Bloom (30 Min.), Bloomsday, Lugano 
  • 2007  Musik für Kühlraum, Violine solo (1 Std.), Fleischerei Volontè, Lugano 
  • 2007   Theatermusik, Poestate (45 Min), studio Foce, Lugano 
  • 2006   Elektronische Musik (30 Min.), Transit 06, Chiasso 
  • 2006   Karl Messe, für Chor und Orgel (20 Min.), Lugano 
  • 2006   I und II Streichquartett (40 Min.), Hochzeitsquartett (25 Min.), Wien  
  • 2004   Die Verwandlung (45 Min.), für kleines Orchester, Lausanne